Das Multitalent: Bosch Tassimo im Test
Nachdem mir meine Schwester von dem TAS6515 Tassimo Multi-Getränke-Automaten von Bosch vor schwärmte,
der bei Ihr im Büro steht, habe ich mich entschlossen, mir den Tassimo auch anzuschaffen. Bei mir wird er
allerdings privat genutzt. Allein die elegante Optik sticht schon mal ins Auge und ich habe ihn in meiner
Lieblingsfarbe Orange bestellt. Weitere Farben sind noch Schwarz, Rot und Silber. Ich war allerdings ein wenig
skeptisch, ob mir diese Kapseln (T-Discs) gefallen würden, aber das ist nur eine reine Gewöhnungssache.
Letztendlich nehmen sie einem das Portionieren automatisch ab.
Die erste Frage: Welche Getränke werden geboten?
Der TAS6515 Tassimo Multi-Getränke-Automat bietet eine Vielzahl an Getränken wie einen sehr kräftigen Espresso
und aromatischen Filterkaffee, einen Caffè Crema, einen sehr cremigen Cappuccino, Latte Macciato, heiße
Schokolade, heiße Milch und selbst Tee wird geboten. Die Maschine ist sehr platzsparend und hat einen geringen
Energieverbrauch. Nach jedem Brühvorgang springt der Automat sofort in den Stand-by-Modus. Die Erkennung der
T-Discs geschieht durch einen Scan-Vorgang des Barcodes auf der Unterseite und ist patentiert. Das ganze geht
sehr schnell und ist eine absolut innovative Technologie. Frischer geht es nicht mehr. Die Getränkemenge sowie
Brühdauer wird automatisch angepasst. Für die T-Discs sind nur Markenprodukte eingesetzt worden. Es gibt zwar
keinen Milchaufschäumer, aber dafür ist die Milch in den T Discs nicht in Pulverform vorhanden, sondern
flüssig.
Handhabung und Ausstattung
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Als erstes ist mir aufgefallen, wie leise dieser Kaffee-Automat ist. Das mehrsprachige LC Display,
ausgestattet mit einer sehr guten lesbaren Schrift, ist einstellbar in deutsch, englisch, französisch und
italienisch. Temperaturen der Getränke werden automatisch eingestellt. Was mir besonders gut gefallen hat, ist
die individuelle Einstellung der Stärke von Getränken. Der Brühvorgang kann jederzeit verlängert oder
unterbrochen werden. Somit kann zum Beispiel ein starker Espresso für schwache Magennerven schonender
zubereitet werden. Eines mit der Höhepunkte ist die höhenverstellbare Tassenablage. Ob nun kleine
Espresso-Tassen oder hohe Gläser, es passt einfach alles darunter. Ein weiterer Eye-Catcher ist die Beleuchtung
der Tassenablage. Wer wie ich abends spät nach Hause kommt und noch einen Kick braucht, wird fasziniert auf
diese indirekte Lichtquelle starren, da eine Vollbeleuchtung der Küche nicht mehr notwendig ist. Die T Discs
werden einfach unter einen Bügelverschluss gelegt, den man herunterdrückt und schon startet die Maschine den
Vorgang.
Das Heizsystem ist schon nach dem Einschalten der Maschine betriebsbereit. Es gibt fast keine Wartezeit, auch
nicht, wenn man hintereinander zwei verschiedene Getränke produzieren will. Selbst eine Reinigung zwischen zwei
Vorgängen ist nicht nötig, da die Technik völlig abgeschlossen in den T-Discs abläuft. Somit wird auch eine
Geschmacksübertragung komplett ausgeschaltet. Da hat sich Bosch wirklich etwas einfallen lassen. Eine wirklich
einfache und verständliche Bedienungsanleitung liegt bei.
Technische Vorteile
Der formschöne Leuchtring hat fünf Segmente, die über den gerade laufenden Prozess informieren. Das
fand ich mehr als praktisch, denn ich sehe genau was gerade passiert. Ich weiß also, wann ich den Automaten
entkalken oder den Wasserbehälter, der zwei Liter fasst, wieder füllen muss. Die Entkalkung und Reinigung
geschieht automatisch und dazu wird eine kostenlose spezielle Service T Disc mitgeliefert. Des weiteren sehe
ich, wann der Stand-by-Modus wieder einsetzt und ich kann die automatische Zubereitung der Getränke überwachen
genauso wie die individuelle Getränkezubereitung.
Sehr wichtig für mich war die Tatsache, dass der TAS6515 Tassimo Multi-Getränke-Automat mit einem
Britta-Filtersystem ausgestattet ist. Somit wird das Wasser enthärtet und kleine Verunreinigungen kommen gar
nicht erst in die Maschine. Das wiederum verbessert den Geschmack wesentlich, ganz zu Schweigen davon, dass der
Automat damit eine längere Lebensdauer hat. Am Ende jedes Brühvorgangs wird der Auslauf nochmals mit einem
Dampfstoß gereinigt. Nach über einem Jahr der Benutzung ist der Mechanismus des Bügelverschlusses immer noch
einwandfrei und weist keinerlei Verschleißerscheinungen auf.
Nachteile
Wer an die Umwelt denkt, wird sich mit der Idee der T Discs nicht recht anfreunden können. Diese
Kunststoffkapseln produzieren doch einen gewissen Müll. Wenn man allerdings bedenkt, wie viele Joghurtbecher
man entsorgen muss, wird jeder vielleicht mehr in Relationen denken. Der weitere Nachteil sind die Kosten der T
Discs. Hier sollte man wirklich nur in Großpackungen bestellen, denn es lohnt sich. Vor allen Dingen sollte man
hier ebenfalls relativieren, denn beim Italiener kostet mich ein Espresso weit mehr als der, den ich in meiner
heimischen Küche bereite. Es ist also die Frage, was man erwartet.
Fazit
Im Großen und Ganzen und für einen Vieltrinker wie mich ist die Tassimo absolut goldrichtig. Sie ist
schnell, leise und einfach in der Handhabung. Dazu besticht sie durch ein modernes und formschönes Design und
bietet eine solide Verarbeitung. Sie passt in jede Küche, da sie nicht überdimensional groß ausfällt und
trotzdem liefert sie qualitativ sehr gute Ergebnisse. Für meinen Geschmack stimmt das
Preis-Leistungs-Verhältnis und ist nur gerecht. Man bekommt für sein Geld eine ganze Menge an hochwertiger und
durchdachter Technik geboten. Die T Discs sollte man in Großpackungen nachbestellen, da kostengünstiger. Sie
halten lange, da sie ja im Vakuum-Verfahren hergestellt werden.
Wo kaufen?
Den besten Preis fanden wir bei amazon.de. Dort haben sie auch den unkompliziertesten Kundenservice, falls
etwas mit der Tassimo nicht stimmen sollte.
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